Die perfekte WG

Je mehr Menschen in einer Wohnung leben, desto günstiger wird es. So dachte man schon im 19. Jahrhundert. Und da es heute noch Standard ist so zu leben, scheint es auch gar nicht so schlecht zu sein.

Hier ein paar sehr positive Aspekte am WG-Leben:

Man muss nicht alleine Putzen, man kann sich das Einkaufen, das Kochen und vor allem den Abwasch teilen. Man ist selten alleine, hat immer Unterhaltung und lernt schnell neue Menschen kennen. Das, und natürlich der Kostenfaktor ist vor allem von Vorteil, wenn man zum Studieren in eine fremde Stadt zieht.

Allerdings sollte man sich, damit das Konzept WG gut funktioniert auch ein einige Regeln halten. Nicht jeder teilt gerne. Also sollte man auf keinen Fall ungefragt an die Essensvorräte der anderen gehen. Das gibt natürlich nicht nur für Essen. Auch Kleidung, Schuhe, Bett und Partner/in der anderen sind und bleiben Privateigentum. Andernfalls könnte es durchaus zu Streit kommen. Ebenso sollte man sich nicht gerade dann ein Bad einlassen, nachdem die Mitbewohnerin angekündigt hat, dass sie sich gleich richtig viel Zeit nimmt um sich für die Party am Abend zu stylen. Ebenso wird es nicht gern gesehen sich auf die vollbesetzte Couch zu quetschen und kommentarlos den Fernsehsender zu wechseln. Man merkt schnell, dass diese Aufzählung noch um einiges länger werden könnte.

Allerdings sollte nun auch die Quintessenz langsam zu erahnen sein. WGs sind ideal für Studenten, egal ob man im Bachelor Pflegewissenschaft oder im Master Kommunikationsmanagement studiert. Man kann sich vieles teilen, aber nicht alles. Und man kann vieles zusammen unternehmen und erledigen, aber eben auch nicht alles. Und das wichtigste: ein bisschen Rücksicht. Wenn man das beachtet, hat man eine günstige, schöne Zeit und jede Menge Spaß.

3 Kommentare zu “Die perfekte WG”

  1. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass es die WG sehr zusammen gehalten hat, wenn es grundlegende Gemeinsamkeiten gab. Z.B. hat immer mal der mit dem zusammen gekocht, ist mal die mit der gemeinsam auf den Markt gegangen. Auch gemeinsam außerhalb der WG etwas zu unternehmen, schweisst zusammen und bildet erst die Grundlage dafür, auch mal über das eine oder andere hinweg zu schauen bzw. sich auch mal um die Anderen zu kümmern.

  2. Ich habe selbst 3 Jahre in einer Wg gewohnt. Kann ich jedem nur empfehlen. Bei uns gab es klare Regeln an die sich jeder zu halten hatte. Wurde mal das Putzen vergessen war das auch kein Problem. Dann musste die Betreffende Person eben mal einen Kasten Bier springen lassen. ;) Aber selbstverständlich hat das Bier nicht vom putzen befreit.^^

  3. Stimme meiner Vorrednerin zu und kann aus eigener Erfahrung sagen: möglichst direkt mit Leuten leben, die man sich auch als Freunde vorstellen kann. Das ist nun leichter gesagt als getan, aber ich hör von Mitstudenten, dass sie sich für eine WG aufgrund des Zimmers bzw des Preises entschieden haben. Dass sie dann später nicht mit dem Mitbewohnern auskommen, erfährt man erst einige Zeit später (anscheinend versucht man anfangs sich nicht direkt auf die Füße zu treten).

    Also wie Maria sagte: am besten direkt am Anfang gemeinsam raus in die Welt. Anfängliche Hemmungen kann man ja z.B. in einer Bar umgehen. :)

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