Leben in der WG im Alter

Viele alleinstehende Menschen entschließen sich dazu, in einer Wohngemeinschaft zu leben. Waren es früher Studenten, die ein solches Wohnen während ihres Studiums bevorzugten, so sind es heute viele ältere Menschen, die sich einer Wohngemeinschaft anschließen. Das bringt Vorteile, denn eine Wohngemeinschaft unter Gleichaltrigen verhindert die Unterbringung in einem Altersheim und ist dazu auch noch kostengünstiger.

Wenn der Ehepartner gestorben ist, dann fühlen sich die meisten einsam und verlassen. Kommen noch körperliche Gebrechen hinzu, so ist ein selbstständiges Wohnen im trauten Heim oftmals nicht mehr möglich. Viele scheuen sich jedoch davor, in ein Altersheim zu wechseln. Mit gutem Grund, denn hier fühlen sich die Menschen abgeschoben und allein gelassen. Hinzu kommen die hohen Kosten, die ein solcher Aufenthalt verursachen. Das Wohnen in einer Gruppenunterkunft ist die ideale Alternative zur Heimunterbringung. Jeder hat für sich sein eigenes kleines Reich und ist dennoch nicht einsam. Gemeinsam wird gekocht oder man sitzt einfach gemütlich zusammen. Vorteilhaft ist auch, dass immer jemand da ist, der den gebrechlicheren Menschen unter den Bewohnern weiterhelfen kann. Niemand ist allein gelassen oder auf sich gestellt.

Nicht zu vergessen ist auch der Kostenfaktor. Ein Heim kostet in der Regel einen vierstelligen Betrag pro Person. Eine große Wohnung ist bedeutend günstiger. Jeder hat sein Zimmer, geteilt wird das Bad, die Toilette und die Küche. Wenn die Wohnung groß genug ist, kann sogar aus einem Zimmer ein gemeinsamer Aufenthaltsraum gemacht werden. Eine Wohngemeinschaft ist für diese Menschen das Beste, was ihnen passieren kann.

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