Praktikanten als Zwischenmieter

Der Auszug aus dem Elternhaus in die ersten eigenen vier Wände. Man fühlt sich frei, eigenständig, flügge – oder einfach nur phänomenal!

Diese Gefühle zu teilen macht während dieses aufregenden Lebensabschnitts außergewöhnlich viel Spaß und bietet sich in einer WG perfekt an.
Bei einer Wohngemeinschaft erhält man durch die Mitbewohner nicht nur zahlreiche wertvolle Insider-Tipps einer neuen Umgebung, sondern auch ein beachtliches Zusammengehörigkeitsgefühl und viel Abwechslung. Für eine befristete Zwischenbelegung eignen sich insbesondere Praktikanten, die extra für eine Praktikumsstelle in eine fremde Stadt ziehen und hierbei schnell Anschluss suchen. Egal ob der Mieter im Anschluss wieder in sein Zimmer zurückkehren will, oder ein neuer Mitbewohner erst nach einiger Zeit einziehen möchte, ein Zwischenmieter für beispielsweise ein Praktikum kann immer eine unkomplizierte Lösung darstellen um die Zeit zu überbrücken.

Gerade für junge Leute ist es für den Berufseinstieg wichtig, Engagement und Flexibilität zu zeigen, weshalb Praktika im Lebenslauf grundsätzlich ein Plus darstellen und bei dem Arbeitgeber einen guten ersten Eindruck hinterlassen. Die Zahl der Praktikanten, die hierfür auch den Wohnort wechseln nehmen immer mehr zu und zeigen bei dieser Gelegenheit zudem viel Eigeninitiative. Ein weiterer wichtiger Kritikpunkt bei einer Bewerbung ist natürlich die Teamfähigkeit, die an dieser Stelle gleichermaßen demonstriert wird, da man sich in einer WG stets mit seinen Mitbewohnern bezüglich Aufräumen, Kochen, etc. arrangieren, auseinandersetzen und absprechen muss.

Daher profitieren beide Parteien von einem Praktikanten als Zwischenmieter. Während durch den zwischenzeitlichen Mitbewohner keine finanziellen Defizite für die WG entstehen, kann der Praktikant von den Vorteilen einer Wohngemeinschaft zehren und findet so meist schnell Anschluss in seiner neuen Umgebung.

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